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Gleichmäßig gewachsen, einheitlich geschnitten und saftig grün, vielleicht noch von ein paar schönen Beeten eingefasst – So stellen ihn sich viele Menschen vor: den idealen Rasen. Oft ist der Schreck jedoch groß, wenn sich aus dem Gartentraum über Nacht ein Alptraum entwickelt, weil ein kleines Tier sich dort ebenfalls wohlfühlt, aber große Spuren hinterlässt. Die Rede ist von Maulwürfen, den kleinen, blinden Säugetieren, die unter der Erde ihre Gänge graben. Leider hinterlassen sie dabei die charakteristischen Hügel, die so gar nicht ins Bild des gepflegten Rasens passen. Zum Glück gibt es jedoch ein Mittel, mit dem Sie dem Maulwurf das Graben in Ihrem Rasen austreiben können. Der Maulwurf bleibt dabei selbstverständlich unverletzt!

Unser Tipp macht sich zu Nutze, dass der Maulwurf zwar schlecht sieht, dafür aber umso besser hört. Sie kennen doch sicherlich das Geräusch, das entsteht, wenn Sie Luft über den Rand einer offenen Flasche pusten. Machen Sie dieses physikalische Prinzip zu Ihrem Helfer und graben Sie eine geöffnete Flasche im Boden ein – am besten direkt in einen Maulwurfshügel. Wenn nun der Wind über die Flasche streicht wird ebenfalls ein Ton erzeugt. Diesen hört der Maulwurf in seinen Gängen und fühlt sich dadurch nicht mehr wohl. Er wird sich daraufhin eine neue Bleibe suchen. So bleibt Ihr Rasen wie er sein soll und sie müssen kein Geld für Anti-Maulwurf-Mittel ausgeben. Das freut Ihren Geldbeutel – und den Maulwurf.