Neue Hauptstelle im Heiligkreuzviertel: Was dort für Mainz und Rheinhessen entsteht

Im Mainzer Heiligkreuzviertel entsteht die neue Hauptstelle der Rheinhessen Sparkasse. Der Standort verbindet Beratung, Arbeiten und Wohnen und zeigt, wie Zukunft in Mainz konkret Form annimmt.

Im Neubaugebiet wird sichtbar, woran die Rheinhessen Sparkasse in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet hat: Die neue Hauptstelle geht in die Umsetzung. Mit dem Spatenstich und dem bereits gestarteten Tiefbau beginnt die Phase, in der aus Plänen Schritt für Schritt ein realer Standort wird – mitten in einem Quartier, das für urbanes Leben und moderne Stadtentwicklung steht.

Für uns ist der Neubau ein wichtiger Entwicklungsschritt. Er schafft Raum für moderne Beratung, neue Arbeitswelten und eine Nutzungsmischung, die sich bewusst in das Heiligkreuzviertel einfügt. Gleichzeitig ist das Projekt ein klares Bekenntnis zu Mainz und zur Region.

Zitat Dr. Marcus Walden: "Wir setzen mit dem Neubau ein sichtbares Zeichen für Mainz und die Sparkasse der Zukunft."

Bautagebuch: Der Weg zur neuen Hauptstelle

Ein Projekt dieser Größe entsteht nicht von heute auf morgen. Im digitalen Bautagebuch dokumentieren wir deshalb wichtige Meilensteine auf dem Weg zur neuen Hauptstelle im Heiligkreuzviertel:

  1. Projektvorstellung beim Jahresauftakt 2024
  2. Homebase Workshops mit Mitarbeitenden im Sommer 2024
  3. Erhalt der Baugenehmigung am 5. November 2025
  4. Beginn der Rodungsarbeiten am 13. November 2025
  5. Unterzeichnung des Tiefbauvertrags am 27. März 2026
  6. Spatenstich am 16.04.2025

Seit dem 1. April 2026 läuft der Tiefbau. Ab dem 1. September 2026 sollen die Hochbauarbeiten beginnen. Die Fertigstellung ist derzeit für den 31. Oktober 2028 geplant.

So lässt sich miterleben, wie im Heiligkreuzviertel ein Standort wächst, der für Mitarbeitende, Kund:innen und die Region Rheinhessen mehr ist als nur ein neues Gebäude.

Zwei Gebäude, ein Standort – mitten im Quartier

Der neue Hauptstandort entsteht auf dem Baufeld 28 im Heiligkreuzviertel in Mainz. Geplant ist ein Ensemble aus zwei Häusern, die durch eine zweigeschossige Tiefgarage mit 165 Stellplätzen verbunden sind.

In Haus 1 werden unter anderem das neue Beratungscenter, Arbeitsflächen der Rheinhessen Sparkasse, Konferenz- und Schulungsräume sowie Wohnungen untergebracht. Haus 2 ergänzt den Standort um Gastronomie und weitere Büroflächen.

So entsteht ein Standort, der Beratung, Arbeiten und Wohnen miteinander verbindet und sich bewusst in das gemischt genutzte Quartier einfügt.

Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: ein moderner, gut erreichbarer Standort mit klarer Orientierung und einem lebendigen Umfeld. Gleichzeitig bleibt die Rheinhessen Sparkasse zusätzlich in der Mainzer Innenstadt präsent und verbindet damit bewusst Tradition und Zukunft.

Zitat Thorsten Mühl: „Ein neuer Standort ist dann gut, wenn er für Kund:innen und Mitarbeitende auf Dauer spürbar einen Mehrwert bietet."

Nachhaltiger Neubau: Holz, Energie und Ressourcen

Auch bei der Bauweise spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Die Gebäude werden in Holz Hybridbauweise errichtet – mit viel sichtbarem Holz, kombiniert mit funktionalen Sichtbetonbauteilen. Eine Photovoltaik Anlage mit mehr als 133 kWp Leistung, Gründächer und Regenwasserrückgewinnung tragen dazu bei, Energie effizient zu nutzen und Ressourcen zu schonen.

Für das Projekt wird eine DGNB Zertifizierung mit hoher Wertung angestrebt. Für das Projekt wird außerdem eine DGNB-Zertifizierung mit hoher Wertung angestrebt. Ziel ist ein Standort, der langfristig tragfähig ist – ökologisch, funktional und wirtschaftlich.

Moderne Arbeitswelten: Mehr Austausch, bessere Zusammenarbeit

Mit der neuen Hauptstelle entwickelt die Rheinhessen Sparkasse auch ihre Arbeitswelten weiter. Geplant ist ein Open Space Konzept mit Homebases: Teams sitzen näher beieinander, Wege werden kürzer und Flächen werden so gedacht, dass sie zur tatsächlichen Nutzung im Alltag passen.

Besprechungsbereiche, Teeküchen und Pausenzonen sind dabei bewusst Teil des Konzepts. Sie schaffen Raum für Austausch, konzentriertes Arbeiten und Erholung.

Die Konzepte für die Arbeitswelten sind nicht einfach so entstanden. Bereits im Sommer 2024 konnten Mitarbeitende in Homebase-Workshops an der Gestaltung ihrer künftigen Arbeitsbereiche mitwirken. So entsteht ein Umfeld, das fachliche Anforderungen und Arbeitsalltag zusammenbringt.